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Herbstvormittag in Nauen bei Berlin (1925)
Karl Lukas Honegger (1902-2003) Herrliberg

Der Maler und Bildhauer Karl Lukas Honegger wurde am 14. August 1902 geboren und wuchs in Zürich auf. Nach einer Lehre als Theatermaler wählte er im Alter von zwanzig Jahren Berlin zum Ort seiner weiteren Ausbildung, wo er sich an der Kunstschule die Grundlagen für sein vielseitiges Schaffen aneignete. Keine der modernen Kunstströmungen, auch nicht die französische, vermochten in zu überzeugen. Seinen eigenen Weg sah er in der klassischen Darstellung. Wichtig für ihn waren Natur- und Porträtstudien.

Als Porträtist schaffte er sich einen Namen in der adligen und grossbürgerlichen Berliner Gesellschaft, und seine Aufträge führten ihn auf Landgüter bis nach Schlesien.

In Berlin konvertierte der aus reformierter Familie stammende Karl Honegger zum Katholizismus und nahm dabei den zweiten Vornamen Lukas an. Zeitlebens blieb er tief religiös. Sein starker Glaube war für ihn die Quelle seines künstlerischen Schaffens. Viele seiner Werke sind denn auch religiösen Themen gewidmet.

1944, nach der Zerstörung seines Berliner Ateliers, kehrte Karl Lukas Honegger in die Schweiz zurück. Von 1947 bis 1951 absolvierte er eine Bildhauerlehre bei Alfons Maag in Zürich. Seit Anfang der 70er Jahre lebte und arbeitete er in der Kittenmühle in Herrliberg. Teils mit dem Fahrrad, unternahm er viele ausgedehnte Reisen in Europa, aber auch nach Asien und Südamerika. Im hohen Alter lernte er noch das Kunsthandwerk des Töpferns, und bis kurz vor seinem Tod blieb er künstlerisch sehr aktiv.